The Japan Times - Neuer Bundestag tritt zusammen - Klöckner zur Parlamentspräsidentin gewählt

EUR -
AED 3.962511
AFN 77.085006
ALL 99.091193
AMD 422.693825
ANG 1.949136
AOA 987.124116
ARS 1155.631627
AUD 1.708839
AWG 1.941884
AZN 1.822079
BAM 1.959932
BBD 2.183734
BDT 131.408853
BGN 1.956939
BHD 0.40663
BIF 3205.732375
BMD 1.078824
BND 1.446984
BOB 7.472754
BRL 6.183711
BSD 1.081505
BTN 92.47294
BWP 14.805555
BYN 3.539378
BYR 21144.956227
BZD 2.17241
CAD 1.541068
CDF 3096.763686
CHF 0.952974
CLF 0.02595
CLP 995.733029
CNY 7.82946
CNH 7.848015
COP 4457.626479
CRC 539.444718
CUC 1.078824
CUP 28.588844
CVE 110.497944
CZK 24.975863
DJF 192.590468
DKK 7.460307
DOP 68.34503
DZD 144.4567
EGP 54.537372
ERN 16.182364
ETB 142.108759
FJD 2.476171
FKP 0.837156
GBP 0.834006
GEL 2.99892
GGP 0.837156
GHS 16.727327
GIP 0.837156
GMD 77.809014
GNF 9336.50393
GTQ 8.317614
GYD 225.821075
HKD 8.389245
HNL 27.653398
HRK 7.534944
HTG 141.549436
HUF 400.759369
IDR 17931.221393
ILS 3.982285
IMP 0.837156
INR 92.400829
IQD 1414.722426
IRR 45425.36846
ISK 143.400883
JEP 0.837156
JMD 169.192554
JOD 0.764878
JPY 162.863091
KES 139.572294
KGS 93.419592
KHR 4327.019924
KMF 492.284453
KPW 970.959344
KRW 1583.211628
KWD 0.332782
KYD 0.897276
KZT 540.351169
LAK 23418.762188
LBP 96811.271862
LKR 320.12606
LRD 215.693265
LSL 19.708033
LTL 3.185488
LVL 0.65257
LYD 5.210854
MAD 10.376529
MDL 19.453896
MGA 5048.191886
MKD 61.527675
MMK 2265.08062
MNT 3755.757967
MOP 8.640986
MRU 42.746595
MUR 49.39832
MVR 16.658712
MWK 1872.258375
MXN 21.808584
MYR 4.781636
MZN 68.916779
NAD 19.708033
NGN 1653.777326
NIO 39.685899
NOK 11.356508
NPR 147.910627
NZD 1.877914
OMR 0.415336
PAB 1.078824
PEN 3.949239
PGK 4.391439
PHP 62.309751
PKR 302.466946
PLN 4.193158
PYG 8623.398931
QAR 3.926669
RON 4.979825
RSD 117.275842
RUB 90.792628
RWF 1541.185773
SAR 4.045353
SBD 9.165188
SCR 15.512743
SDG 647.771635
SEK 10.8307
SGD 1.445137
SHP 0.847787
SLE 24.595552
SLL 22622.40727
SOS 616.011413
SRD 39.223425
STD 22329.484816
SVC 9.439508
SYP 14026.733182
SZL 19.708033
THB 36.678532
TJS 11.771239
TMT 3.773919
TND 3.352552
TOP 2.598284
TRY 41.007347
TTD 7.331686
TWD 35.717501
TZS 2851.552104
UAH 44.921406
UGX 3956.211627
USD 1.078824
UYU 45.431397
UZS 13945.271126
VES 73.859873
VND 27588.327651
VUV 133.07453
WST 3.045722
XAF 656.379271
XAG 0.03161
XAU 0.000353
XCD 2.920728
XDR 0.812424
XOF 656.379271
XPF 119.331742
YER 265.500645
ZAR 19.661562
ZMK 9710.709453
ZMW 31.037312
ZWL 347.380984
  • Goldpreis

    38.3000

    3060.8

    +1.25%

  • MDAX

    -337.5700

    28526.91

    -1.18%

  • SDAX

    -189.4200

    15900.08

    -1.19%

  • DAX

    -207.1400

    22631.89

    -0.92%

  • TecDAX

    -38.5000

    3689.41

    -1.04%

  • Euro STOXX 50

    -30.1700

    5381.52

    -0.56%

  • EUR/USD

    0.0041

    1.0787

    +0.38%

Neuer Bundestag tritt zusammen - Klöckner zur Parlamentspräsidentin gewählt
Neuer Bundestag tritt zusammen - Klöckner zur Parlamentspräsidentin gewählt / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP

Neuer Bundestag tritt zusammen - Klöckner zur Parlamentspräsidentin gewählt

Einen Monat nach der Wahl ist der neue Bundestag am Dienstag zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen. Dabei wählten die Abgeordneten die CDU-Politikerin Julia Klöckner zur neuen Parlamentspräsidentin - sie hat nun das zweithöchste Staatsamt inne. Als ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden die CSU-Innenexpertin Andrea Lindholz, die SPD-Abgeordnete Josephine Ortleb, Ex-Grünen-Chef Omid Nouripour und Thüringens früherer Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) bestimmt. Die AfD scheiterte mit ihrem Kandidaten und beantragte einen zweiten Wahlgang.

Textgröße:

Für Klöckner stimmten bei der konstituierenden Sitzung im Berliner Reichstag eine Mehrheit von 382 Abgeordneten. 204 votierten gegen sie, 31 enthielten sich, fünf Stimmen waren ungültig. Die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin löste Bärbel Bas von der SPD ab.

Klöckner war von CDU-Chef Friedrich Merz für das Amt der Parlamentspräsidentin vorgeschlagen worden. Traditionell stellt die größte Fraktion die Präsidentin oder den Präsidenten - im neuen Bundestag ist dies die Unionsfraktion.

Die frisch gewählte Bundestagspräsidentin rief die Abgeordneten des neuen Parlaments in ihrer Antrittsrede zu einem respektvollen und fairen Umgang miteinander auf. Sie werde "darauf achten, dass wir ein zivilisiertes Miteinander pflegen", sagte Klöckner. Es komme beim Streiten auf Stil und Respekt an. Die Art, wie im Parlament miteinander umgegangen werde, habe zudem "Einfluss auf gesellschaftliche Debatten".

Die CDU-Politikerin forderte das Parlament zugleich dazu auf, noch einmal "gründlich" über die Wahlreform zur Verkleinerung des Bundestags nachzudenken. Aufgrund der Reform gibt es jetzt nur noch 630 Abgeordneten - zuvor waren es 736. Die Änderungen hatten aber auch dazu geführt, dass einige Kandidaten ihr gewonnenes Direktmandat nicht antreten konnten, weil es die Anzahl der Zweitstimmen nicht zuließ. Sie habe ihre "Zweifel", ob das den Wählerinnen und Wählern überzeugend erklärt werden könne, sagte Klöckner dazu.

Im Anschluss an die Wahl der neuen Bundestagspräsidentin wurden auch ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter bestimmt. Lindholz, Ortleb und Nouripour wurden dabei mit jeweils über 400 Ja-Stimmen deutlich in ihr Amt gewählt. Thüringens Ex-Ministerpräsident Ramelow erzielte die erforderliche Mehrheit von 316 Stimmen nur ganz knapp - für ihn votierten 318 Abgeordnete.

Die AfD verfehlte mit ihrem Kandidaten, dem früheren Offizier Gerold Otten, im ersten Wahlgang die Mehrheit. Er kam auf 185 Ja- und 411 Nein-Stimmen. Damit droht die AfD wieder leer auszugehen: Die Partei scheiterte in der Geschichte des Bundestags bislang 26 Mal mit ihren Kandidierenden für das Amt.

Eröffnet worden war die Sitzung am Vormittag durch Gregor Gysi (Linke) als Alterspräsident - seit 2017 ist dies der dienstälteste Abgeordnete. Der 77-Jährige ging in seiner Rede auf zahlreiche außen- und innenpolitische Themen wie den Nahost-Konflikt, den Krieg in der Ukraine und die deutsche Einheit ein.

Gysi kritisierte, "dass wir immer noch keine vollständige Einheit in Deutschland hergestellt haben". Bei der Herstellung der Einheit sei "ein schwerer Fehler begangen" worden, so habe sich die damalige Bundesregierung für das Leben in der DDR nicht interessiert. Der mit 32 Bundestags-Jahren dienstälteste Abgeordnete forderte einen künftigen Kanzler auf, sich bei den Ostdeutschen zu entschuldigen.

Mit dem Zusammentritt des 21. Deutschen Bundestags bleibt die scheidende Bundesregierung nur noch geschäftsführend im Amt. Kanzler Olaf Scholz (SPD) und seine Ministerinnen und Minister erhalten am Nachmittag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Entlassungsurkunden.

Bereits am Vormittag bat Steinmeier Scholz offiziell, die Geschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung weiterzuführen. Das aktuelle Kabinett aus SPD und Grünen wird nun noch so lange geschäftsführend im Amt bleiben, bis eine neue Regierung vereidigt wird. Aktuell führen Union und SPD Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung.

T.Maeda--JT