The Japan Times - Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten

EUR -
AED 4.02547
AFN 78.958383
ALL 99.102869
AMD 431.181955
ANG 1.961978
AOA 1003.890567
ARS 1184.765046
AUD 1.813586
AWG 1.97271
AZN 1.867466
BAM 1.955265
BBD 2.22659
BDT 133.983319
BGN 1.957778
BHD 0.412787
BIF 3277.602688
BMD 1.09595
BND 1.474296
BOB 7.619914
BRL 6.405394
BSD 1.102698
BTN 94.079244
BWP 15.358795
BYN 3.608812
BYR 21480.619234
BZD 2.215094
CAD 1.559263
CDF 3148.664634
CHF 0.944431
CLF 0.02729
CLP 1047.223301
CNY 7.980215
CNH 7.994999
COP 4582.945323
CRC 557.847278
CUC 1.09595
CUP 29.042674
CVE 110.234821
CZK 25.256829
DJF 196.376238
DKK 7.461451
DOP 69.640934
DZD 146.03502
EGP 55.406831
ERN 16.439249
ETB 145.347308
FJD 2.537019
FKP 0.848847
GBP 0.850992
GEL 3.01429
GGP 0.848847
GHS 16.936386
GIP 0.848847
GMD 78.318573
GNF 9501.669172
GTQ 8.456513
GYD 230.334669
HKD 8.520633
HNL 28.123814
HRK 7.531044
HTG 145.64165
HUF 405.948886
IDR 18161.758515
ILS 4.100568
IMP 0.848847
INR 93.716415
IQD 1435.708041
IRR 46033.956886
ISK 144.87989
JEP 0.848847
JMD 172.346268
JOD 0.777072
JPY 161.061946
KES 141.88023
KGS 95.094156
KHR 4380.964858
KMF 492.004547
KPW 986.354973
KRW 1601.071317
KWD 0.338069
KYD 0.898682
KZT 557.183496
LAK 23688.554446
LBP 98650.025174
LKR 323.77412
LRD 219.055278
LSL 20.939938
LTL 3.236056
LVL 0.66293
LYD 5.297694
MAD 10.461464
MDL 19.256918
MGA 5097.248275
MKD 61.454645
MMK 2300.773509
MNT 3844.69323
MOP 8.776202
MRU 43.723365
MUR 48.849695
MVR 16.936109
MWK 1899.729173
MXN 22.386696
MYR 4.862473
MZN 69.669087
NAD 20.939938
NGN 1676.486674
NIO 40.164587
NOK 11.790932
NPR 150.016552
NZD 1.95777
OMR 0.421939
PAB 1.09595
PEN 4.030922
PGK 4.49162
PHP 62.914741
PKR 307.248605
PLN 4.267959
PYG 8823.836132
QAR 3.989667
RON 4.979528
RSD 117.168119
RUB 92.50772
RWF 1545.789905
SAR 4.110221
SBD 9.315355
SCR 16.229719
SDG 656.680085
SEK 10.947921
SGD 1.475122
SHP 0.861245
SLE 24.933268
SLL 22981.523891
SOS 624.183586
SRD 40.007558
STD 22683.951476
SVC 9.589967
SYP 14249.362274
SZL 20.939938
THB 37.609069
TJS 11.886343
TMT 3.832987
TND 3.349906
TOP 2.635115
TRY 41.641737
TTD 7.3774
TWD 36.393908
TZS 2920.947824
UAH 45.443935
UGX 4007.42983
USD 1.09595
UYU 46.305552
UZS 14175.789661
VES 77.401047
VND 28259.561187
VUV 133.834687
WST 3.068195
XAF 656.006063
XAG 0.037037
XAU 0.000361
XCD 2.959209
XDR 0.818399
XOF 656.006063
XPF 119.331742
YER 269.102584
ZAR 20.929909
ZMK 9864.868719
ZMW 30.585111
ZWL 352.89544
  • Goldpreis

    -65.6000

    3056.1

    -2.15%

  • Euro STOXX 50

    -234.9700

    4878.31

    -4.82%

  • DAX

    -1075.6700

    20641.72

    -5.21%

  • TecDAX

    -156.6600

    3318.31

    -4.72%

  • MDAX

    -1466.0800

    25408.54

    -5.77%

  • SDAX

    -721.8500

    14205.57

    -5.08%

  • EUR/USD

    -0.0089

    1.0963

    -0.81%

Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten
Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten / Foto: SAUL LOEB - AFP

Neue Trump-Zölle verschärfen Handelskonflikt mit EU und anderen Staaten

Die Verhängung neuer und umfassender Zölle durch US-Präsident Donald Trump hat den Konflikt der Vereinigten Staaten mit ausländischen Handelspartnern dramatisch ausgeweitet. Die von Trump am Mittwoch verhängten Importaufschläge betreffen Staaten rund um den Globus und in besonders hohem Maße unter anderem die Europäische Union und China. Die EU und China drohten mit Gegenmaßnahmen, signalisierten aber auch Verhandlungsbereitschaft.

Textgröße:

Für Lieferungen aus der EU in die USA soll ab kommenden Mittwoch ein pauschaler Zollsatz von 20 Prozent gelten, für Importe aus China ein neuer Aufschlag von 34 Prozent. Dieser wird sich mit einem seit März geltenden Aufschlag von 20 Prozent auf China-Ware zu einen Zusatzzoll von 54 Prozent addieren. Schon ab Samstag gilt ein neuer Zoll-"Mindestsatz" von zehn Prozent. Dieser trifft etwa Großbritannien, Australien und die Türkei.

Trump sprach von einem "Befreiungstag" für die US-Wirtschaft. Die Maßnahmen würden den Weg für ein neues "Goldenes Zeitalter" der USA ebnen, wie er es bereits in seiner Antrittsrede am 20. Januar beschworen hatte.

Allerdings schüren die neuen Zölle weltweit die Furcht vor einer globalen Rezession. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bezeichnete die Maßnahmen als "grundfalsch" und als "Anschlag" auf die globale Handelsordnung. "Die US-Regierung beschreitet einen Weg, an dessen Ende es nur Verlierer geben wird", sagte der Kanzler in Berlin. "Das ist ein Anschlag auf eine Handelsordnung, die Wohlstand überall auf dem Globus geschaffen hat."

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) forderte eine harte europäischen Reaktion: "Was ich sehe ist, dass Donald Trump unter Druck einknickt, unter Druck Ansagen korrigiert." Aber dafür müsse er "den Druck halt auch spüren".

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte die neuen Zölle einen "schweren Schlag für die Weltwirtschaft". Bei einem Besuch ein der usbekischen Stadt Samarkand betonte sie, Europa sei "bereit zu reagieren". Die EU-Mitgliedstaaten arbeiteten bereits an einem "neuen Paket" von Gegenmaßnahmen, "um unsere Interessen und unsere Unternehmen zu schützen, falls die Verhandlungen scheitern".

Die neuen EU-Maßnahmen könnten zusätzlich zu Gegenzöllen eingeführt werden, die bereits als Reaktion auf die seit Mitte März geltenden US-Zölle von 25 Prozent auf Stahl und Aluminium geplant seien, sagte die Kommissionschefin. Seit diesem Donnerstag gelten zudem US-Zölle auf Auto-Importe von ebenfalls 25 Prozent.

Bei einem Pressetermin in Berlin hielt Wirtschaftsminister Habeck einen Stapel Papier in die Kameras, um zu illustrieren, dass die EU ihre Reaktion vorbereitet habe. "Doppelseitig bedruckt" seien darauf "listenweise" verschiedene Produkte aufgeführt, die von EU-Gegenmaßnahmen getroffen werden sollten. Näheres dürfe er nicht sagen, da die Abstimmung mit den EU-Partnern noch laufe.

Die EU zeigte sich aber auch offen für neue handelspolitische Gespräche mit den USA. Von der Leyen verwies darauf, dass Handelskommissar Maros Sefcovic "in ständigem Kontakt" mit seinem US-Kollegen Howard Lutnick stehe. "Wir werden uns bemühen, die Hindernisse zu verringern und nicht zu erhöhen", sagte sie. Sefcovic selbst kündigte im Onlinedienst X an, dass er am Freitag neue Gespräche mit US-Vertretern führen werde.

Trump hatte die Bekanntgabe der Zölle allerdings mit neuer harscher Kritik an engen Handelspartnern wie der EU verknüpft. Jahrzehntelang seien die USA von Feinden wie Freunden "geplündert" und "vergewaltigt" worden, sagte er. Über die Europäer sagte der US-Präsident erneut, sie zögen die USA "über den Tisch".

Trump nannte die Zölle "reziprok" - das Motto sei "was sie uns antun, tun wir ihnen an". Der Präsident hielt seine Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses vor einem Spalier von US-Flaggen und vor ausgewählten Gästen, die ihm immer wieder applaudierten. Er hielt ein Schaubild der Maßnahmen in die Höhe und unterzeichnete nach seiner fast einstündigen Rede das entsprechende Dekret.

Trump versicherte, die neuen US-Aufschläge würden Arbeitsplätze in die Vereinigten Staaten zurückholen und die Wirtschaft ankurbeln. Ökonomen warnen dagegen vor einer Rezession und steigenden Verbraucherpreisen im Land. US-Finanzminister Scott Bessent rief andere Länder zum Verzicht auf Gegenzölle auf.

Doch drohte auch Peking umgehend mit Gegenmaßnahmen. Die USA müssten "ihre falschen Praktiken korrigieren" und die wirtschaftlichen und handelspolitischen durch "faire, respektvolle und gegenseitige Konsultationen" beilegen, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Ein Sprecher des Handelsministeriums betonte aber, China sei weiterhin bereit "mit den Vereinigten Staaten in wichtigen Fragen des bilateralen Handels zusammenzuarbeiten".

K.Inoue--JT