The Japan Times - Copernicus: März zehnter Monat in Folge mit Temperaturrekord

EUR -
AED 3.826328
AFN 79.173043
ALL 98.288981
AMD 415.532193
ANG 1.878503
AOA 952.693396
ARS 1090.715432
AUD 1.657831
AWG 1.875146
AZN 1.766508
BAM 1.959577
BBD 2.104557
BDT 127.111968
BGN 1.954369
BHD 0.392652
BIF 3037.737323
BMD 1.041748
BND 1.414212
BOB 7.202815
BRL 6.172983
BSD 1.042309
BTN 90.052719
BWP 14.466747
BYN 3.411143
BYR 20418.261843
BZD 2.093716
CAD 1.497615
CDF 2964.815103
CHF 0.945246
CLF 0.037284
CLP 1028.778137
CNY 7.591114
CNH 7.584457
COP 4402.698127
CRC 526.008875
CUC 1.041748
CUP 27.606323
CVE 110.68551
CZK 25.098839
DJF 185.138793
DKK 7.460896
DOP 64.223532
DZD 140.81825
EGP 52.382431
ERN 15.626221
ETB 131.799924
FJD 2.434097
FKP 0.85797
GBP 0.84319
GEL 2.984634
GGP 0.85797
GHS 15.844793
GIP 0.85797
GMD 75.005326
GNF 9016.329862
GTQ 8.055334
GYD 218.068251
HKD 8.114597
HNL 26.575166
HRK 7.68763
HTG 136.22127
HUF 410.224769
IDR 16912.25877
ILS 3.72016
IMP 0.85797
INR 90.097195
IQD 1364.68995
IRR 43844.572757
ISK 145.917845
JEP 0.85797
JMD 163.864289
JOD 0.739122
JPY 162.573138
KES 134.90602
KGS 91.099095
KHR 4191.994514
KMF 492.12366
KPW 937.573364
KRW 1496.92424
KWD 0.321036
KYD 0.868666
KZT 542.710909
LAK 22697.084354
LBP 93288.537733
LKR 311.232457
LRD 203.140847
LSL 19.277172
LTL 3.076011
LVL 0.630143
LYD 5.125397
MAD 10.431007
MDL 19.439284
MGA 4906.633513
MKD 61.533745
MMK 3383.557041
MNT 3539.859997
MOP 8.36304
MRU 41.518883
MUR 48.399699
MVR 16.050125
MWK 1808.994419
MXN 21.222788
MYR 4.623794
MZN 66.560934
NAD 19.271857
NGN 1623.605221
NIO 38.347228
NOK 11.747975
NPR 144.084351
NZD 1.835679
OMR 0.400997
PAB 1.042299
PEN 3.86645
PGK 4.176628
PHP 60.964656
PKR 290.386955
PLN 4.215863
PYG 8241.688733
QAR 3.792964
RON 4.976325
RSD 117.128928
RUB 104.045584
RWF 1451.155038
SAR 3.907418
SBD 8.799175
SCR 14.86197
SDG 626.090648
SEK 11.464505
SGD 1.413069
SHP 0.85797
SLE 23.651557
SLL 21844.935719
SOS 595.364722
SRD 36.570594
STD 21562.081421
SVC 9.120361
SYP 13544.808173
SZL 19.272456
THB 35.425163
TJS 11.408381
TMT 3.646118
TND 3.322084
TOP 2.439878
TRY 37.168878
TTD 7.08559
TWD 34.03443
TZS 2621.038023
UAH 43.777665
UGX 3841.367671
USD 1.041748
UYU 45.617055
UZS 13514.555742
VES 58.559375
VND 26179.128578
VUV 123.678421
WST 2.917756
XAF 657.217531
XAG 0.034184
XAU 0.000378
XCD 2.815376
XDR 0.80314
XOF 655.779254
XPF 119.331742
YER 259.497942
ZAR 19.278193
ZMK 9376.985749
ZMW 29.002626
ZWL 335.442448
  • EUR/USD

    0.0030

    1.0448

    +0.29%

  • MDAX

    -104.6800

    25951.24

    -0.4%

  • TecDAX

    -6.5400

    3657.01

    -0.18%

  • SDAX

    86.2900

    14206.78

    +0.61%

  • Euro STOXX 50

    11.6700

    5217.5

    +0.22%

  • DAX

    157.2600

    21411.53

    +0.73%

  • Goldpreis

    12.6000

    2777.6

    +0.45%

Copernicus: März zehnter Monat in Folge mit Temperaturrekord
Copernicus: März zehnter Monat in Folge mit Temperaturrekord / Foto: Angelos TZORTZINIS - AFP

Copernicus: März zehnter Monat in Folge mit Temperaturrekord

Mit dem wärmsten März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist den zehnten Monat in Folge ein weltweiter Temperaturrekord erreicht worden. Auch die Temperaturen an den Meeresoberflächen hätten einen "schockierenden" neuen Höchststand erreicht, teilte das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Dienstag mit. Der Temperaturanstieg erhöht das Risiko für Extremwetterereignisse wie Stürme oder Überschwemmungen.

Textgröße:

Laut den Copernicus-Messungen war der März in diesem Jahr weltweit um 1,68 Grad Celsius wärmer als ein durchschnittlicher März zwischen 1850 und 1900, dem Referenzzeitraum für das vorindustrielle Zeitalter. Zwar sei der März-Höchstwert nur um 0,1 Grad überstiegen worden. Der allgemeine Trend sei jedoch alarmierender, sagte Samantha Burgess, stellvertretende Direktorin des Copernicus-Klimawandeldienstes (C3S). In den vergangenen zwölf Monaten lag die weltweite Durchschnittstemperatur demnach 1,58 Grad über dem vorindustriellen Zeitalter.

Bei den Temperaturen an den Meeresoberflächen wurde der im Februar aufgestellte Höchstwert mit nun durchschnittlich 21,07 Grad - ohne polnahe Gebiete - noch einmal übertroffen. "Das ist unglaublich ungewöhnlich", sagte Burgess.

Wärmere Ozeane führen zu einer höheren Luftfeuchtigkeit und zunehmenden Wetterextremen wie starkem Wind und heftigen Regenfällen. Durch eine Überhitzung der Weltmeere ist auch ihre Klimaschutzfunktion bedroht. Bislang haben sie die Erde bewohnbar gehalten, indem sie seit der industriellen Revolution 90 Prozent der überschüssigen Hitze absorbiert haben, die die Menschheit insbesondere durch die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Öl und Kohle verursacht hat.

Zu den gegenwärtigen hohen Temperaturen trägt seit Juni 2023 das Wetterphänomen El Niño bei, das zu einer Erwärmung der Meeresoberfläche im südlichen Pazifik führt. El Niño kann laut Burgess aber nicht allein die Temperatur-Rekordwerte der vergangenen Monate erklären.

Im Pariser Klimaabkommen von 2015 hat die internationale Gemeinschaft vereinbart, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Dabei gilt der Mittelwert in einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten.

Angesichts der fortschreitenden Erderwärmung gerät dieses Ziel immer mehr außer Reichweite, eine dauerhafte Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze scheint absehbar. Die Copernicus-Expertin Burgess sagte der Nachrichtenagentur AFP, die "Realität ist, dass wir äußerst nah dran sind".

Angesichts der ungewöhnlich hohen Temperaturen diskutieren Klimawissenschaftler derzeit über die Zuverlässigkeit ihrer Voraussagen. "Ist das Klimasystem kaputt? Wir wissen noch nicht wirklich, warum wir diese zusätzliche Hitze in den Jahren 23/24 erleben", sagte Burgess. "Wir können das meiste davon erklären, aber nicht alles." Die aktuellen Temperaturen lägen zwar noch innerhalb der Bandbreite der Klimavorhersagen, allerdings "am äußersten Rand des Spektrums und nicht im Mittel oder Median, wie man es erwarten würde".

Von Februar 2023 bis März 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur bereits 14 Monate in Folge mindestens 1,5 Grad über den vorindustriellen Durchschnittswerten. Laut Weltklimarat IPCC wird die 1,5-Grad-Grenze voraussichtlich bereits Anfang des kommenden Jahrzehnts dauerhaft überschritten. Nötig wäre Klimawissenschaftlern zufolge eine drastische Reduzierung des weltweiten Treibhausgasausstoßes und schließlich Klimaneutralität. Der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid, Methan und Stickoxid erreicht jedoch immer neue Höchstwerte.

H.Nakamura--JT